Der Infekt Terminator

7 Mittel, dank denen Du Covid, Grippe & Co leichter ausheilst

Teil I – wenn’s Dich kalt erwischt…

Covid Infekte leichter ausheilen

Covid, Grippe oder fiese Erkältung –
Egal, ob’s Dich selbst zu häufig erwischt oder Du Dich um Jemanden sorgst, dessen Abwehrkräft noch nicht so gut aufgestellt sind – mit den folgenden 7 Mitteln steckst Du Infekte leichter weg.

Wie das?

Um Viren optimal abzutöten, benötigt unser Immunsystem viel Energie – in Form von ATP – sowie alle benötigten Baustoffe und Katalysatoren.

Vielen von uns fehlen gleich mehrere Elemente auf dieser Wunschliste.

Indem Du die Versorgungslücken schließt, sorgst Du dafür, dass Dein Immunsystem den Turbo einlegen kann und Deine Spezialeinheiten schneller und gründlicher durchgreifen.

Was braucht’s also?

 

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#1 Zink

2×25 mg Zink pro Tag senkte bei schwer erkrankten Covidpatienten die Wahrscheinlichkeit, auf der Intensivstation zu landen und zu sterben um circa 40%. So eine aktuelle Goldstandard-Studie.

So schlägst Du Covid - Infekte ausheilen leicht gemacht

Auch die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus und die Zeitspanne der Symptome wurden durch die orale Einnahme von Zink deutlich verkürzt.

Hintergrund:
Zinkmangel führt zu niedrigen Werten an Interleukin-2, unserer Immunsystem-Spezialeinheit gegen Krebs und Viren. Gute Zinkversorgung erhöht die IL-2-Werte – Deine Abwehr ist also deutlich schlagkräftiger.

In diesem Zusammenhang: 70% aller Menschen um die 85 leiden an Zinkmangel.

Eine Gabe von täglich 10mg Zink führte in Studien binnen nur einer Woche dazu, dass die IL-2 Werte dramatisch stiegen. Und zwar auf das Niveau deutlich jüngerer Menschen.

Quelle ist eine Arbeit der medizinischen Fakultät der RWTH Aachen

Einen hochdosierten und sinnvoll aufgebauten Zink-Komplex gibt’s beispielsweise von edubily.de

#2 Lactoferrin

Lactoferrin hemmt die vom Covid Virus verursachte Störung der Eisenversorgung

Lactoferrin stärkt die natürliche Schutzbarriere der Lungen und Magenschleimhäute, hemmt die vom Covid Virus verursachte Störung der Eisenversorgung und stärkt die Reaktionsfähigkeit des Immunsystems.

Hintergrund – Eisenüberladung (Hyperferritinämie) korreliert mit der Schwere der Erkrankung bei Covid-19. Der Ferritinwert gilt daher auch als prognostischer Marker bei der Covid-19-Erkrankung: Hohe Ferritinwerte begünstigen einen schwereren Verlauf.

Eisenüberladung wird daher zunehmend als Mitverursacher schwerer Symptome – wie Entzündungen, Thrombosebildung und Immundysfunktion – bei COVID-19 angesehen.

Obwohl Eisen für alle lebenden Zellen essentiell ist, ist ungebundenes Eisen – das aus einer Fehlregulation resultiert – potenziell toxisch. Es führt zu oxidativem Stress, schädigt Zellbestandteile und aktiviert hierdurch akute oder chronische Entzündungsprozesse, welche schwere Symptome – wie Thrombosen oder Leberschäden – begünstigen.

Wieviel Lactoferrin?

Studien zeigen eine starke Wirkung bei 200 mg bis 1 g Lactoferrin täglich.
Enthalten ist Lactoferrin beispielsweise in Whey Protein (zwischen 0,5 und 2%)
Mit 50g Whey pro Tag nimmst Du zwischen 250 mg und 1 g Lactoferrin zu Dir.

Der Vorteil an Whey ist, dass Du gleichzeitig ein breites Spektrum von Aminosäuren zu Dir nimmst, das Dich mit Baustoffen und Energie versorgt und Deine Regeneration fördert. Unter anderem Glutamin, das eine intakte Darmschleimhaut fördert und unsere Abwehrzellen mit Energie versorgt.
Falls Du Whey Protein nicht verträgst, gibt’s Lactoferrin auch als Kapseln.

Hochwertiges Whey Protein aus Weidemilch gibt’s beispielsweise von edubily.de

Zink erhöht Abwehrkräfte - auch gegen Krebs

#3 Selen

Selenmangel macht uns zu Virenbrutkästen

Wie das?
Selenmangel erhöht deutlich die Mutationsrate von Erregern. So eine Studie der Charité Berlin.

Hintergrund: Selen spielt, wie Zink, eine essentielle Rolle bei der Abwehr von Infekten.
Studien zeigten, dass die Heilungsrate schwer erkrankter Covid Patienten mit der Ausgangsversorgung an Selen in verschiedenen Regionen korreliert. Sobald Infizierte mit bestehendem Selen-Mangel ein Selen Supplement erhielten, verringerten sich die viralen Mutationsraten und die Immunkompetenz verbesserte sich.

Fazit: Mit geeignetem Selenspiegel bist Du besser gewappnet.
Nicht nur gegen Covid und potentielle Folgen. Auch generelle Immunfunktion und Tumorabwehr flutschen besser.

Wieviel Selen brauchst Du?

In gut versorgten Ländern sind Werte von 100 bis 180 µg Selen pro Liter Blut normal.
In Deutschland liegen die Werte meist nur bei 60 bis 80 µg/l. Wenn Du momentan unter einem Covid Infekt leidest und einen Selenmangel vermutest, kannst Du bis zu 300 µg Selen pro Tag zu Dir nehmen.

Geeignet wäre zum Beispiel ein Komplex aus Natriumselenit und Selenmethionin von natural elements

#4 GABA

Sorgte dafür, das mit Covid infizierte Mäuse sich komplett erholten.

Während in der unbehandelten Kontrollgruppe alle infizierten Mäuse schwer erkrankten und mehr als 60% starben, erkrankten die mit GABA versorgten Mäuse nur leicht und erholten sich allesamt.

Selbst in der Gruppe, welche GABA erst 3 Tage nach der Infektion erhielt, zeigten sich deutlich mildere Verläufe und ein höherer Anteil kompletter Genesung.

Nebenher bemerkt: GABA hemmte auch das Fortschreiten von Typ-1-Diabetes, Multipler Sklerose rheumatoider Arthritis, sowie Entzündungen bei Typ-2-Diabetes.

Wie wirkt GABA?

Gamma-Aminobuttersäure ist der wichtigste hemmende Neurotransmitter im Hirn.
Er beruhigt unsere Hirnzellen und schützt dadurch unser Gehirn vor Reizüberflutungen.
Ein angemessener GABA Spiegel mindert Stress und Ängste, fördert die Schlafqualität, lindert Entzündungen und kann zu Muskelwachstum und besserer Erholung beitragen.

Fazit: GABA ist für den menschlichen Verzehr sicher und bietet sich an, um schweren Verläufen und Langzeitfolgen nach Covid Infektionen vorzubeugen.

Quelle: Abteilung für Molekulare und Medizinische Pharmakologie, University of California, Los Angeles, Kalifornien

Besonders günstig ist GABA als Pulver – auf diese Weise kannst Du frei dosieren und die Menge optimal auf Dich anpassen.

#5 Magnesium

Höhere Magnesiumaufnahme verringert Schweregrad und Symptome von COVID-19.

So das Ergebnis einer Querschnittsstudie an Krankenhauspatienten.

Wieso?
Magnesium ist unter anderem erforderlich für die Funktion unserer Zellkraftwerke, welche körpereigene Energie als Magnesium-ATP-Komplex bereitstellen. Mangel an Magnesium = Energiemangel = schwächere Abwehr. Darüberhinaus schützt Magnesium vor oxidativem Stress – der zu schweren Covid 19 Symptomen beiträgt. Hierauf kommen wir gleich nochmal zurück.

Ein optimaler Magnesiumspiegel trägt also gleich mehrfach dazu bei, die Schwere der Symptome verringern und erleichtert auch die Genesung nach der akuten Phase.

Bonus: Magnesium kann aufgrund seiner gefäßerweiternden, entzündungshemmenden und antithrombotischen Wirkung auch direkt Atemwegssymptome reduzieren und die Lungenfunktion von COVID-19-Patienten verbessern.

Wieviel Magnesium pro Tag?

Täglicher Magnesiumbedarf eines Erwachsenen liegt – je nach Körpergewicht – bei etwa 350mg.

Günstig ist eine Mischung verschiedener, überwiegend organischer Bindungsformen.

Einen sinnvoll aufgebauten Magnesium Komplex gibt’s beispielsweise bei edubily.de

#6 Vitamin D

Covid - Vitamin D verringert das Risiko schwerer Verläufe

Vitamin-D-Mangel beschleunigt Alterung, altersbedingte Krankheiten und erhöht die Anfälligkeit für virale Infekte.

So publizierte Sir Michael J. Berridge im Journal of Physiology

Warum wirkt’s? Vitamin D verringert chronische Entzündungen, erhöht zelluläre Müllabfuhr und Bildung körpereigener Antioxidantien, ermöglicht den Erhalt stabiler Knochen und schützt vor kognitiven Verfall. Zudem ist es erforderlich für die Funktion unserer Mitochondrien. Wenn unsere Zellkraftwerke nicht ordentlich funktionieren, fehlt es uns an Lebensenergie. Damit auch Abwehrkraft.

Bei all diesen positiven Effekten wundert es nicht, dass es uns bei bestehendem Vitamin D Mangel mies geht – und unser Sterberisiko um bis zu 25% steigt.

Suboptimale Vitamin D Spiegel sind in Deutschland leider immer noch weit verbreitet.

Besonders betroffen sind Senioren, da mit zunehmendem Alter die körpereigene Vitamin-D3-Synthese abnimmt.

Studien zeigen zudem durchgängig, dass COVID-19-Patienten mit Vitamin-D-Mangel ein mehr als 10-fach erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf haben.

Selbst zurückhaltende Mediziner räumen in der Zwischenzeit ein, dass Patienten mit Vitamin D Mangel nach angemessenen Vitamin D3 Gaben in der Lage sind, Viren schneller zu eliminieren und seltener intensiv behandelt werden müssen.

Bei nachgewiesenem oder vermuteten Mangel lohnt es sich daher gleich mehrfach, Deinen Vitamin D Spiegel ins Lot zu bringen.

Wieviel Vitamin D?

Um positive Effekte auf Kalzium-, Knochen- und Muskelstoffwechsel zu erhalten, benötigen wir einen Blutgehalt von mindestens 75 nmol/L. Optimal zur Minimierung altersbedingten Abbaus wären 150 nmol/L.

Falls Du unter erheblichem Mangel leidest, kannst Du anfangs eine höhere Auffülldosis einnehmen. Als unbedenklich gelten bis zu 10.000 IE täglich. Um Deinen Auffüllbedarf abzustimmen gibt es Online Vitamin D Rechner

Als Erhaltungsdosis eignen sich 1500-2000 IE pro Tag für Normalgewichtige und 3000 – 6000 IE für Übergewichtige bis Fettleibige.

Vitamin K2

Wichtig: Wenn Du Vitamin D supplementierst – oder ständig halbnackt in der Sonne rumspringst -, solltest Du zusätzlich ausreichend Vitamin K zu Dir nehmen.

Vitamin K sorgt dafür, dass durch D3 verstärkt aufgenommenes Calcium auch tatsächlich in Knochen und Zähne transportiert wird, statt Nierensteine zu bilden oder sich irgendwo in Weichgeweben abzusetzen.

Je nach Vitamin D Menge und Ernährungsgewohnheiten empfiehlt es sich, hierfür 50 bis 200 Mikrogram Vitamin K2 MK7 zu ergänzen.

Qualitative Vitamin D3+K2 Tropfen gibt’s beispielsweise bei edubily.de

Covid - Omega 3 bremst den Zytokinsturm

#7 Omega 3

  • bremst überschüssige Immunreaktionen, den sogenannten Zytokinsturm
  • hemmt Mikrothrombenbildung (z. B. in der Lunge)
  • und stärkt zeitgleich die Virusabwehr über Phagozytose und Typ 1 Interferone

Quelle ist eine Studie des schwedischen Karolinka-Institut an Corona-Patienten vom Pandemiebeginn (2020)

Die Forscher zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren die aktive Heilung von Entzündungen stimulieren können, ohne die Immunantwort zu hemmen.

Durch die Beschleunigung der Heilung der Entzündung, ohne das Immunsystem des Körpers zu gefährden, könnte es möglich sein, den schwersten Komplikationen von COVID-19 entgegenzuwirken.

Omega 3 Fettsäuren finden sich vor allem in fettigem Meeresfisch – wie Lachs, Hering, Makrele und Sardellen. In kleineren Mengen auch in Leinsamen, Walnüssen oder Hanf. Hochwertige Omega 3 Kapseln (die einem nicht wieder hochkommen) gibt’s beispielsweise bei edubily.de

Immunsystem - Faktor Geborgenheit

Wichtig: Keine Pille allein schafft uns Corona vom Hals

Alle genannten Aminosäuren, Mineralstoffe & Spurenelemente sind keine Wundermittel.

Falls zu Beginn der Infektion jedoch ein Mangel an einem der Stoffe besteht und Du diesen behebst, kann Dein Immunsystem leichter durchgreifen.

Essentiell hierfür bleiben die Klassiker:

Ruhe, Wärme, Geborgenheit

Denn wie gesagt: Viren killen erfordert viel Energie. Und –

Energie fließt immer erst dann in Immunabwehr, Regeneration & Heilung wenn unser Nervensystem zum Schluss kommt, dass wir in Sicherheit sind.

Es also warm genug ist, wir genügend Nährstoffe haben und den Menschen um uns ausreichend vertrauen, um unseren Kampf- und Fluchtmodus zu beenden und beruhigt zu schlafen.

Das ist natürlich einfacher gesagt als getan.

Die meisten von uns sind ohnehin chronisch sympathisch aktiviert – aka dauerhaft unter Stress und sozusagen ständig auf Alarm.

Gerade Covid löst leicht Angst aus

Sei es aufgrund der Berichterstattung oder negativer Erfahrungen.

Auch die durch das Covid Virus verursachten Prozesse im Körper können eine Störung der Nervensystemregulation mit sich bringen.

Wenn Sorge überhand nimmt oder unser Nervensystem aus anderen Gründen im Alarmmodus bleibt (chronisch sympathisch aktiviert) – begünstigt dies Panikattacken – mit hohem Puls, Atembeklemmung, Schweißausbrüchen – die ihrerseits viel Energie kosten.

Energie, die wir gerade jetzt ganz woanders brauchen.

Falls Du also spürst, dass bei Dir oder Deinen Lieben Panik aufkommt – nimm Dir Zeit, Deinen Vagusnerv zu aktivieren.

Schritt eins: Atme tief aus.

Dann, teste 5 Minuten Box-Atmung.

Box-Atmung

Dies ist eine der einfachsten Methoden, unser Nervensystem zu regulieren. So geht’s:

Atme tief durch die Nase ein, spüre wie sich Dein Brustkorb langsam füllt.
Halte die Luft an und zähle bis vier.
Atme langsam und vollständig aus.
Zähle erneut bis vier, bevor Du einatmest und den Vorgang wiederholst.

Hier 17 weitere Wege, Deinen Vagusnerv zu stimulieren

Was brauchst Du, um Dich geborgen zu fühlen?

Finde heraus, was Du oder Deine Lieben brauchen, um sich geborgen und wohl zu fühlen.

Manchmal machen einfache Dinge einen großen Unterschied. Seien es eine flauschige Decke, dicke weite Socken, ein kühles Tuch auf der Stirn, oder ein kleines indirektes Licht am Bett.

Alles, das ein Gefühl von Sicherheit vermittelt, trägt dazu bei, dass unsere Selbstheilungskräfte deutlich besser arbeiten.

Also – versorg Dich gut, heil gut!

Covid 19: Faktor Mensch

Bei allen Nahrungsergänzungsmitteln sollten wir stets in Erinnerung behalten:

Keine Pille kann liebevolle menschliche Beziehungen ersetzen.

Evolutionär bedingt springt unser ventraler Vagus an, wenn wir uns geborgen fühlen.

Einem Covidpatienten also einfach ein paar Pillen in die Hand zu drücken und ihn damit allein zu lassen ,wäre genau die Art Fehlentwicklung, die in unserem Medizinischen System zu häufig stattfindet.

Als Bestandteil jedweder Therapie – für jede Art von Heilung – braucht es immer auch menschliche Interaktion und Co-Regulation.

Krebs - Co-Regulation als Ressource

Wir heilen am besten, wo wir uns geborgen fühlen

Günstig ist daher alles, das ein Gefühl des Miteinanders und der Zugehörigkeit fördert. Und hierdurch den Vagusnerv aller Beteiligten tonisiert.

Sei es gemeinsam atmen, singen (besonders volltönende, tiefe Vokale), spielen oder vitalstoffreich essen.

Ähnlich positiv wirkt es, gemeinsam Pläne zu schmieden für die Zeit nach der Genesung.

Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie

– Viktor Frankl

In angstbehafteten Situationen ist Hoffnung essentiell.

Auch sie erhöht messbar unseren vagalen Tonus.

Beeinflusst wie wir handeln und welche immunologischen Prozesse ablaufen.

Sobold wir auf Besserung vertrauen und es etwas gibt, für das wir leben (wollen), arbeitet unser Immunsystem deutlich effizienter.

Bleib mutig,
Astrid

Astrid Bösser

Du magst wieder unter Leute ohne Dir was einzufangen?

Gemeinsam machen wir Dich zur Gefahrenzone für Viren!

lass uns reden

Quellen & weiterführende Infos: