DNA-Analyse

Bei welchen gesundheitlichen Fragestellungen lohnt sich ein Gentest?

Ich selbst entschied mich für eine DNA-Analyse, um herauszufinden, ob neben einer diagnostizierten HPU weitere Stoffwechselstörungen vorliegen, die ich bei der Therapie berücksichtigen sollte.

Warum bin ich trotz günstiger Lebensumstände oft müde, erschöpft und antriebslos, fragte ich mich, und wie kann ich mein Energielevel stabilisieren?

Ein Blick in meine individuelle genetische Konstellation lieferte wertvolle Einblicke…

Beispiel #1
Müde & antriebslos dank effizienter Enzyme?

Ein Blick in meine genetische Konstellation zeigte:

Dank einer Variation im MAOA Gen baut das Enzym Monoaminoxidase A erregende Neurotransmitter – wie Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin und Serotonin – überdurchschnittlich rasch ab.

Dies begünstigt unter anderem chronische Müdigkeit, Depression, nachmittäglichen Heißhunger oder andere Süchte.

MAOA: Wie kannst Du regulierend einwirken?

Bezüglich schneller MAOA tragen regelmäßige, tyrosin- und tryptophanreiche Mahlzeiten, spielerische Bewegung sowie Kälteexposition dazu bei, Dopamin und Serotoninlevel zu normalisieren.

Dank dieser Maßnahmen bin ich ausgeglichener und habe spürbar mehr Energie und Antrieb.

Sobald Du weißt, welche genetischen Besonderheiten bei Dir am Werk sind, kannst Du über Ernährung, Bewegung und Supplemente zielgerichtet regulieren.

Eine DNA-Analyse kann wertvolle Einblicke liefern bei:

Welche Ernährung, Trainingsform, Nährstoffe unterstützen Dich darin, Heißhunger abzubauen und Dein Muskel-Fett Verhältnis zu optimieren?

Mit welchen Maßnahmen kannst Du bezüglich familiärer Risiken gezielt vorbeugen?

Liegen Entgiftungsschwächen, Störungen im Methylierungszyklus oder andere Stoffwechselbesonderheiten vor, auf die Du ausgleichend einwirken kannst, um Deine Gesundheit weiter zu stabilisieren?

Die genetisch kodierte Aktivität bestimmter Enzyme beeinflusst das Gleichgewicht unserer Neurotransmitter. Teils immens. Ein Blick auf Deine genetische Konstellation kann helfen, die für Dich zielführendste Behandlung zu wählen.
Medikamente, Umweltgifte, Nahrungsbestandteile haben bisweilen extreme Auswirkungen. Deine genetische Konstellation gibt Auskunft darüber, auf was Dein Körper tendenziell empfindlicher reagiert. Hierdurch kannst Du zielgerichteter testen und leichter aufspüren, was stört.
Verordnete Medikamente haben bei Dir mehr Nebenwirkungen als erwünschte Effekte? Ein Blick in Deine genetische Konstellation gibt ggf. Hinweise darauf, welche Wirkstoffgruppen Du besser meiden solltest.
Diffuse, weit verteilte Symptome haben bisweilen gemeinsame Nenner. Ein Blick ins Genom kann (Ko)Faktoren zutage fördern und Dir helfen, Deinen Organismus mittels förderlicher Maßnahmen zu stärken.
Existieren Stoffwechselstörungen, die den Aufbau starken Bindegewebes beeinträchtigen? Genetisch bedingte Neigungen zu Darmreizungen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die überschießende Entzündungen fördern?
Besonderheiten Deines Stoffwechsels haben Einfluss auf Deine Persönlichkeit, Stimmung, Vorlieben, Stärken und Schwächen. Je besser Du Deine genetische Konstellation kennst, desto besser verstehst Du Dich selbst und Deine individuellen Bedürfnisse. Kannst relative Schwächen leichter einordnen und dazu übergehen, Deine Stärken sinnvoll zu nutzen.

Du nimmst gegenwärtig mehr Nahrungsergänzungsmittel als Dir lieb ist? Selbst hier hilft ein Blick in Deine genetische Konstellation: Dank personalisierter Empfehlungen wählst Du leichter, von was Du am meisten profitierst – und kannst den Rest aus Deinen monatlichen Ausgaben tilgen. ;)

Egal, aus welchem Anlass Du Deine Gesundheit stärken möchtest: Je präziser Deine Therapie mit Deinen Bedürfnissen harmoniert, desto zuverlässiger führt sie zum Erfolg.

Beispiel #2
MTHFR beeinflusst über 300 Stoffwechselprozesse…

Das MTHFR Gen codiert das Enzyms Methylentetrahydrofolatreduktase (MTHFR), welches eine wichtige Rolle im Aminosäurestoffwechsel spielt. Insbesondere bei der Umwandlung von Homocystein zu Methionin.

Hohe Homocysteinspiegel erhöhen das Risiko für Gefäßverengungen, Herzinfarkt oder Schlaganfall – und bedingen ebenfalls eine Schwäche im Methylierungszyklus.

Was macht Dein Methylierungszyklus?

Vereinfacht gesagt: Er schaltet Gene, Enzyme und andere biochemische Stoffe je nach Bedarf an- oder ab und so dafür sorgt, dass eine Kaskade von über 300 Stoffwechselprozessen ordnungsgemäß abläuft.

Oder eben nicht.

Das gute: Sobald Du weißt, ob eine Schwäche im Methylierungszyklus vorliegt, kannst Du sie meist relativ einfach ausgleichen.

Störungen im Methylierungszyklus können sich äußern in:

  • niedrigem Energielevel
  • Depressionen
  • Angst, Benommenheit
  • Chemikaliensensitivität
  • aufbrausendem Temperament
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • erhöhten Homocysteinwerten
  • geringer Anzahl weißer Blutkörperchen
  • schlechter Verträglichkeit von Alkohol
  • starken Nebenwirkungen bei Lachgas (Distickstoffmonoxid)

jedoch ebenso in:

  • guter Konzentrationsfähigkeit
  • guter DNA-Reparatur
  • vermindertem Darmkrebsrisiko
  • Zielstrebigkeit

DNA-Analyse: Wichtig sind Gesamtschau und Maßnahmen

Ein Gentest gibt nicht nur Aufschluss über Krankheitsrisiken, sondern ermöglicht es Dir, Maßnahmen zu finden, dank denen Du Dich an den Stärken Deiner individuellen genetischen Konstellation lange erfreuen kannst.

Wichtig, wie immer: Betrachte wie alles zusammenwirkt!

Statt isoliert Risikogene zu testen oder Dich bezüglich einzelner, ungünstig erscheinender Genabschnitte zu sorgen, betrachte, wie vorhandene Genvarianten (SNPs) zusammenspielen und wähle Maßnahmen, die Deinen Organismus in seiner Gesamtheit stärken.

Wähle zu diesem Zweck möglichst einen Anbieter, der Dir nach ausgewogener Gesamtschau (polygenic risk score) valide Handlungsmöglichkeiten aufzeigt.

Beispiel #3 Krieger oder Wächter?

Entspannt ein Genie, gestresst ein wenig verblödet?

Ein möglicher Faktor dabei ist Dein COMT Gen.
Es bestimmt die Aktivität des Enzyms Catechol-O-Methyltransferase – welches reguliert, wie schnell Katecholamine (Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin) abgebaut werden.

Bestimmte SNPs senken die Aktivität dieses Enzyms um das Vierfache. Menschen mit einer solchen ‘langsamen’ COMT Variante, bauen die genannten, erregenden Botenstoffe langsamer ab.

Entfache Dein Feuer

Im Englischen nennt man Träger einer solch langsamen COMT Variante wenig schmeichelhaft Worriers (jemand, der sich übermäßig sorgt) im Vergleich zu den stressresistenteren Warriors.

Im Deutschen sprechen wir in diesem Zusammenhang von Krieger und Wächter.

Träger des Krieger Allels sind vergleichsweise stressresistent und kommen auch unter Druck gut in die Handlung.

Wächter brauchen länger, um sich an Stress anzupassen. Ihr Denkvermögen ist unter Stress beeinträchtigt. Im Gegenzug haben sie unter stressfreien Bedingungen einen relativen Vorteil.

DNA-Analyse: Welche Anbieter sind besonders benutzerfreundlich?

In diesem Zusammenhang bin ich ein Fan von Self Decode.

Denn hier werden die nach Analyse bereitgestellten Empfehlungen nicht nur ständig erweitert. Sie enthalten für den interessierten Nerd auch eine faszinierende Übersicht medizinischer Hintergrundinformationen zu Studien und Wirksamkeit der empfohlenen Maßnahme.

Und sind dynamisch filterbar: Zum Beispiel nach Fragestellungen (Müdigkeit, Schmerzen, Gehirn etc.). Maßnahmenbereichen, wie Ernährung, Bewegung, Supplemente, Medikamente. Oder eben doch einzelnen Genen oder SNPs.

Zudem kannst Du auf Wunsch Details zu Deinen Lebensstil sowie eventuell vorliegende Laborergebnisse eingeben, um die gegebenen Empfehlungen im Bereich weiter zu personalisieren.

Der Gentest inklusive Auswertung, d.h. mehr als 300 Gesundheitsberichten und Zugang zur beschriebenen Empfehlungsdatenbank kostet 199$ (ca 185€). Mit dem Code “MONKEY10” sparst Du 10 %.

Auch die Rohdaten Deines genetischen Profils kannst Du in Deinem Self Decode Account problemlos herunterladen.

Damit Dir nach dem ersten Jahr keine weiteren Kosten entstehen, kannst Du Dein Abo direkt nach dem Kauf deaktivieren. Die Einstellungen dazu findest Du in Deiner Zugangsoberfläche unter Account / Plans / Manage Subscription.

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Gentest: So funktioniert’s

Wie genau funktioniert eine DNA-Analyse?

Alles, was Du brauchst, ist ein Fingerhut voll Spucke.

Wenn Du bei SelfDecode eine DNA-Analyse orderst, erhältst Du nach einigen Tagen einen TestKit.

Den enthaltenen Probenbehälter füllst Du mit Deinem Speichel und schickst ihn im beiliegenden Freiumschlag zurück an ein akkreditiertes Labor.

Das Labor analysiert Deine Probe und identifiziert die in Deinem genetischen Code vorliegenden SNPs (Single Nucleotid Polymorphism).

Anhand dieser SNPs erfährst Du mehr über die potentiellen Stärken und Schwächen Deiner genetischen Kpnstellation.

Welche Nährstoffe Dein Körper in besonderem Maße benötigt.

Zu welchen Gesundheitsstörungen – wie chronischer Müdigkeit, Depression, Migräne, Arteriosklerose – Du unter ungünstigen Bedingungen eher tendierst.

Und welche Maßnahmen Dir helfen, Dein Wohlbefinden so zu erhöhen, dass Du Deine Stärken lange genießen kannst.

Biohackers Liebling

Du liebst es, Deine Gesundheit zu optimieren, magst als Methusalem noch auf Geländern balancieren oder einfach nur mehr über Dich zu erfahren?

Dann ist Self Decode das perfekte Tool.

Dank über 300 Gesundheitsberichten, extensiver durchsuchbarer Datenbank sowie aktuellen, hochspezifischen Fachartikeln erfährst Du mehr über Deinen Stoffwechsel, Stärken und Persönlichkeitstendenzen als Du jemals zu träumen wagtest.

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Noch Fragen?

Von 3 Milliarden Basenpaaren in unserem Genom sind 99,9 % bei allen Menschen identisch.

Genetische Unterschiede, die für unterschiedliches Aussehen, Fähigkeiten, Vorlieben und Abneigungen, aber auch für unseren Gesundheitszustand verantwortlich sind, nennt man Polymorphismen. Hiervon besitzen wir immerhin etwa 10 Millionen.

Als Polymorphismus bezeichnet man das Auftreten von Sequenzvariationen in den Genen einer Population.

Der am besten untersuchte Polymorphismus ist der Single Nucleotid Polymorphismus (SNP, gesprochen: Snip)

Bei diesem weichen eine Base oder beide Basen an einer Stelle Deines genetischen Codes ab von der üblichsten Anordnung.

Jeder Mensch besitzt etwa 1 Million SNPs.

Klares Jain! Die meisten SNPs beeinflussen Dein Leben nicht sonderlich oder gleichen sich gegenseitig nahezu aus. Ein paar jedoch können sich beträchtlich auf Deine Gesundheit auswirken. Ein Beispiel für Sequenzvarianten mit großen Auswirkungen sind SNPs im MTHFR-Gen.
Hier noch einmal das Wichtigste zur menschlichen Genetik:

Unser DNA-Code besteht aus rund 3 Milliarden Basenpaaren und enthält etwa 20.000 Gene. Gene sind Abschnitte auf der DNA, die für ein bestimmtes Eiweiß (ein Protein) kodieren.

In Keimzellen (also der mütterlichen Eizelle und dem väterlichen Spermium) sind je 23 Chromosomen enthalten. Verschmelzen Eizelle und Spermium, entsteht erneut der doppelte Chromosomensatz von 46.

Diese 46 Chromosomen, auf denen sich unsere DNA befindet, sind fortan in jeder unserer Körperzellen enthalten.