So wirst Du gesund & glücklich älter

Gesundheit und Lebensfreude sind keine Frage des Alters, sondern eines Lebensstils, der unsere Bedürfnisse erfüllt.

Zu diesen zählen neben natürlicher Nahrung auch vielseitige Bewegung, Gemeinschaft, sinnvolle Aufgaben und die Fähigkeit, diese selbstständig zu lösen.

Sich auch Draußen, in Stadt und Natur, frei und sicher bewegen zu können erweitert unseren Aktionsradius.

Es ermöglicht uns, die Wohnung zu verlassen, Freunde zu treffen — mit Menschen in Kontakt zu bleiben.

D.h. im Idealfall nicht nur für sich selbst sorgen sondern darüberhinaus auch für andere da sein zu können.

Dies wiederum trägt wesentlich bei zu einem erfüllten Leben.

Wer gut gehen kann, dem geht es gut!

Die Natur ist effizient

Unser Organismus passt sich an Alles an, das wir regelmäßig tun — und baut ab, was wir offensichtlich nicht wünschen oder benötigen.

Wenn ein Mensch für längere Zeit weitgehend inaktiv bleibt, sich ausschließlich in wohltemperierter, planer Umgebung aufhält, zur Fortbewegung unnötigerweise Hilfsmittel nutzt und keinerlei fordernden Aufgaben verrichten darf, verkümmern nicht nur seine Bewegungsfähigkeiten.

Auch Widerstandskraft und alle von Bewegung profitierenden Funktionen wie Verdauung, Herz-Kreislaufsystem, Gehirn und Resilienz werden zunehmend in Mitleidenschaft gezogen. Ganz zu schweigen von Muskeln, Gelenken und Knochen.

Der Inaktive hat in Folge häufig Beschwerden, kaum Energie und dementsprechend wenig Lust, sich zu bewegen.

Er ist oft launisch, niedergeschlagen, Ängste enstehen und verstärken sich. Teilweise aufgrund nachlassender Bewegungsfähigkeiten, teilweise aufgrund der Darm-Hirn Connection und Nahrungs- bzw. verdauungsbedinger Änderungen der Gehirnchemie.

All dies führt dazu, dass der Betreffende immer seltener die gewohnten vier Wände verlässt.

Ein Teufelskreis kommt in Gang — der für zu Viele nach langem Siechtum in einem Pflegeheimbett endet.

Doch die Spirale lässt sich umkehren!

Wer (sich) Gutes tun will, muss etwas wagen

Nur wer sich in angemessen fordernde Situationen und Umgebung begibt, bietet seinem Organismus Grund und Gelegenheit, sich an die jeweiligen Anforderungen anzupassen.

Natürlich heißt dies nicht, dass Du Dich Hals über Kopf in Situationen stürzen sollst, denen Du Dich so garnicht gewachsen fühlst.

Das Schlüsselwort ist: Angemessen.

Eine besonders gute Gelegenheit, anfangs Schwieriges oder Beängstigendes wieder einzuüben bietet sich in unseren Outdoor Gruppentrainings für Senioren — unter fachkundiger Anleitung und in erquicklicher Gemeinschaft.

Unserer Pioniere spielen seit April 2018 im Freien. Einmal wöchentlich 90 Minuten oder bisweilen auch nur 2-3 mal pro Monat.

Bereits bei dieser moderaten Frequenz machte Jeder deutliche, sichtbare und spürbare Fortschritte.

Auch die gesundheitlichen Verbesserungen können sich sehen lassen

„Meine Gelenkschmerzen haben stark nachgelassen.
Ich fühle mich allgemein kraftvoller und kann wieder besser durchatmen.“

„Ich ziehe eine Hose wieder im Stehen an. Laufe frei Treppen hoch, ohne mich am Geländer zu halten. Gartenarbeit fällt mir wieder leichter.“

„Mein Gang hat sich verbessert (Hüftprothese).“

Mutige Senioren & Träger gesucht

Nach diesen ansehnlichen Erfolgen möchte ich unser Projekt gerne erweitern.

Hierzu wünsche ich mir einerseits 3 mutige Senioren, die sich unserer Gruppe anschließen möchten.

Andererseits freue ich mich über Anfragen von Trägern und potentiellen Kooperationspartnern, die unseren Ansatz gutheißen und sich ein ähnliches Angebot vor Ort bzw. in räumlicher Nähe wünschen.

FAQ

Ist dies nicht zu gefährlich?

Nein. So richtig gefährlich ist es, inaktiv zu bleiben und schleichend zu verkümmern.

Natürlich bietet sich beim Spielen im Freien mehr Gelegenheit hinzufallen.

Doch da Du Dir dessen bewusst bist, bewegst Du Dich automatisch umsichtiger, als Du es zuhause tun würdest. Zudem gehst Du neue Heranforderungen in ganz kleinen, individuell passenden Schrittchen an und erhältst in jeder Dir unangenehmen oder riskanten Situation (mindestens) eine helfende Hand.

Diese Art des Trainings führt zudem dazu, dass Du bei eventuellen Stürzen wesentlich besser reagierst und diese so häufig komplett unbeschadet überstehst.

Effekt: Seit Beginn unseres Trainings im April 2018 hat sich niemand verletzt.

Riskant & verantwortungslos?

So mancher riet mir davon ab, Senioren in Bewegungen zu unterrichten, bei denen ein Teilnehmer potentiell stürzen oder sich verletzen könne.
Die wertvollsten und nachhaltigsten Anpassungen entwickeln sich jedoch genau dort, wo sich ein Mensch sich -achtsam und vernünftig- an die momentanen Grenzen seiner Komfortzone wagt. Genau hier kommt es zu einem beachtlichen Zuwachs an Kompetenz und Selbstvertrauen, welche die Lebensqualität des Betreffenden nachhaltig erhöht.

Diese Möglichkeit sind zu wichtig, um sich von Ängsten lähmen zu lassen.

Fakt: Die meisten Verletzungen & Unfälle ergeben sich bei alltäglichkeiten Tätigkeiten. Da man entweder keine Gefahr vermutet oder so ungeübt oder geschwächt ist, dass der Körper einen Sturz schlecht verkraftet.