Wie Interaktive Bewegungsspiele dazu beitragen, dass wir lange & glücklich leben

Kaum etwas lässt einen Menschen aufblühen wie ein Bewegungsspiel, das ihn optimal fordert

Selbst Menschen, die gerade belastende Situationen durchleben, sehe ich häufig strahlen, sobald es an’s Spielen geht.

Es ist, als ob ein Maske der Anspannung von Ihnen fällt und sie plötzlich wieder lebendig werden.

Dies ist auf vielen Ebenen tatsächlich der Fall…

Interaktive Bewegungsspiele fördern:

  • Gehirn und Nervensystem

  • Körperwahrnehmung, Propriozeption, Koordination & motorisches Lernen

  • geistige Flexibilität & Lernfähigkeit

  • räumliche Wahrnehmung
  • Rhythmusgefühl

  • kreative Lösungsfindung und Erkennen neuer Alternativen

  • Zuversicht, positive Stimmung / unterstützen Weg aus Depressionen

  • Einfühlungsvermögen, Beziehungsfähigkeit, soziale Bindungen & Beziehungen

  • Lebensdauer, Lebensqualität & Gesundheit

Wie optimal fordernde Spiele uns in Begeisterung versetzen

Interaktive Bewegungsspiele vereinen die Vorzüge vielseitiger körperliche Bewegung mit dem Element der Überraschung.

Da Du nie genau weißt, wie sich Dein Spielgefährte bewegen wird, darfst Du Dich ständig neu anpassen.

Jede dieser Bemühungen eine ungewohnte Bewegung zu koordinieren, zündet ein Feuerwerk von Nervenimpulsen.

Dein Gehirn wird in diesen Momenten mit Botenstoffen geflutet und besser versorgt.

Zugleich forderst Du Dein Nervensystem und Deine motorischen Fähigkeiten ungleich reichhaltiger als bei Sportarten oder Arbeiten, in denen Du immer gleichbleibende Bewegungsabläufe wiederholst.

Indem Du auf einem Level spielst, das Dich optimal fordert, erweiterst Du ständig Deine Fähigkeiten.

Es wird massig Dopamin ausgeschüttet, welches Dich in Begeisterung versetzt und neuangelegte synaptische Verknüpfungen länger aufrecht erhält.

Die Begeisterung macht Dich lebendiger, Ängste fallen von Dir ab und Du kannst Dich Deinen Lieben leichter öffnen.

Wie interaktive Bewegungsspiele Beziehungen verbessern

Indem wir miteinander spielen üben wir, uns aufeinander einzustellen und (auf)einander zu achten.

Spielen versetzt uns in Begeisterung, lässt Ängste schmelzen und Masken von uns fallen — so dass wir einander so lebendig und gelöst erleben, die Alltag leider zu oft verloren geht.

Partner erkennen aneinder wieder das verspielte Funkeln in den Augen, das im Laufe jahrelanger Anspannung womöglich verloren ging.

Junge Kinder erleben im Raufen mit Ihren Eltern Nähe und Zuwendung, die auf andere Art womöglich nicht angemessen zum Ausdruck gebracht werden kann.

Gleichzeitig fördert die unvorhersehbare Qualität physischer Interaktion unser Nervensystem und unsere motorischen Fähigkeiten ungleich intensiver als geplante, vorhersehbare Anforderungen.

So fördern wir unser gesamtes Selbst auf eine Weise, die langes, glückliches Leben wesentlich begünstigt.

Wie kommen wir wieder ins Spielen?

Gerade für Menschen, die sich stark kontrollieren – viel denken und Emotionen selten zum Ausdruck bringen – sind interaktive Bewegungsspiele ein wertvolles Ventil.

Menschen, die lange nicht mehr physisch gespielt haben, hegen anfangs jedoch oft eine Abneigung dagegen, da sie fürchten, sich selbst oder andere zu verletzen.

Aus diesem Grund ist es hilfreich, grundlegende Fähigkeiten erstmal ganz sanft interaktiv zu üben, um ein Gespür dafür zu entwickeln, wie wir uns sensibel aufeinander einstimmen können.

Du erspürst, wie Du mittels Bewegung und Berührung einen Rapport aufbaust und nimmst wahr, welche Empfindungen die Intensität der Interaktion bei Dir oder Deinem Partner auslöst.

Auf diese Weise entwickelt Ihr funktionierendes Vokabular, welches es Euch ermöglicht auf freudvolle, entwicklungsfördernde & neurologisch vorteilhafte Weise miteinander zu spielen.

Du möchtest Deine Eltern mal wieder so richtig strahlen sehen?

Schnapp Dir Mama und/oder Papa und kommt vorbei zur nächsten Session

Stichworte: Gehirn, Nervensystem, Bewegungsspiele, Burnout-Prävention, schneller Lernen, Propriozeption, Polyvagaltheorie, Neuroadaptation, Neuroplastizität, Dopamin, BDNF, Wege aus Depression, Demenz vorbeugen

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