Warum es sich lohnt zu spielen

#1 Spielen macht glücklich

Glück ist weder in der Über- noch in der Unterforderung zu finden.

Glücksempfinden stellt sich sinnigerweise meist genau dort ein, wo Du Dich optimal gefordert fühlst. D.h. weder angesichts zu selten Schaffbarem frustriert, noch durch zu einfach Gelingendes gelangweilt.

Eine solch optimale Balance zwischen Herausforderung und Erfolgserlebnissen nennt man auch Flow.

Du erkennst ihn daran, dass Du in eine Beschäftigung vertieft, bis zu einem gewissen Grad freudig erregt bist und die Zeit wie im Fluge vergeht.

Du begegnest ihm, wo immer Menschen sich einer sie optimal fordernden Beschäftigung mit voller Hingabe widmen — sei es beim Handwerken, Musizieren, dem Lernen einer Fremdsprache, dem Vorantreiben eines Projekts, das Dir am Herzen liegt oder einem Bewegungsspiel.

Besonders günstig ist es natürlich, wenn Du diesen Flowstate (auch) bei Tätigkeiten erlebst, bei denen Du Dich so vielseitig bewegst, dass Du nicht nur währenddessen glücklich bist, sondern nebenher Dein gesamter Organismus profitiert.

Aus diesem Grund enthalten MonkeyFit Sessions regelmäßig komplexe Bewegungsspiele, deren Schwierigkeitsgrad wir so skalieren, dass sie Dich optimal fordern.

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„What makes a life worth living?“
Noting that money cannot make us happy, Mihaly Csikszentmihalyi looks to those who find pleasure and lasting satisfaction in activities that bring about a state of „flow.“

#2 Spielend lernst Du schneller

Spielend erreichst Du Erwünschtes schneller, leichter und glücklicher.

Beteiligt an diesem Effekt ist unter anderem das Belohnungshormon Dopamin, welches ein freudig erregtes Gefühl hervorruft. Es ist dieses Gefühl der Vorfreude, das uns bei Aussicht auf ein erwünschtes Ergebnis motiviert uns mehr ins Zeug zu legen, aus Fehlversuchen zu lernen und dazu beiträgt, das was zum Erfolg führte lange und gründlich im Gedächtnis zu verankern.

ein beglückendes Gefühl auslösen und gerade dann vermehrt ausgeschüttet werden, wenn Dir etwas für Dich Forderndes gelingt.

Der bei Erfolg aufkommende emotionale Cocktail aus Freude, Stolz und Erleichterung ist der fühlbare Ausdruck des sogenannten brain derived neurotrophic factors (BDNF), der dazu beiträgt, neu entstandene Nervenverknüpfungen (Synapsen) schneller zu festigen und länger aufrecht zu erhalten.

Wann immer Du etwas mit Vorfreude angehst lernst Du auf diese Weise wesentlich schneller und entwickelst Deine Fähigkeiten in einem Maße, für welches Du bei widerwilligem Üben ungleich mehr Zeit und Energie aufwenden müsstest.

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„Children play not to learn but because play is fun. They play with things and in ways they find interesting, and cease once they become boring. Evolution, on the other hand, has designed children not to have fun, but to learn. Their pattern of play reflects an evolved tendency toward maximizing learning opportunities.“

Seth HERD, Brian MINGUS and Randall O’REILLY
Department of Psychology and Neuroscience, University of Colorado, 345 UCB, Boulder, Colorado 80309

#3 Spielen fördert Gehirn & Nervensystem

Körperliche Aktivität trägt dazu bei, Gedächtnisleistung und Lernprozesse zu optimieren.

Regelmäßig betriebene, insbesondere optimal fordernde Aktivität, hat zudem einen neuroprotektiven Effekt, der vor Entstehung sowie dem Fortschreiten neurodegenerativer Erkrankungen schützen kann.

Dies begründet sich einerseits in der dank fordernder Bewegung erhöhten Stoffwechsels, der zu einer besseren Versorgung aller Zellen führt. Inklusive der unseres Gehirns und Nervensystems. Andererseits im der bereits erwähnten Dopaminausschüttung welche in Zusammenhang mit dem Brain derived neurotrophic Factor (BDNF) nicht nur die Entstehung neuer Synapsen begünstigt sondern auch dafür sorgt, dass neu angelegte neuronale Verbindungen länger aufrechterhalten werden.

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„Neben der sportinduzierten Expression von Wachstumsfaktoren (z.B. des brain-derived neurotrophic factors kurz BDNF) und der Generierung eines chronischen anti-entzündlichen Milieus, die ihrerseits zu einer gesteigerten Neurogenese und Neuroprotektion führen können, soll auch die Rolle belastungssensitiver Hormone und des Laktates als ZNS-Brennstoff/Modulator diskutiert werden.“

Einfluss von Sport auf das zentrale Nervensystem – Molekulare und zelluläre Wirkmechanismen, Zimmer P, Oberste M, Bloch W

Dr. rer. medic. Dr. Sportwiss. Philipp Zimmer, Deutsche Sporthochschule Köln
Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin, Abteilung für molekulare und zelluläre Sportmedizin